Detailinformationen zur Reise:
Venezuela: Die ultimative Erlebnisreise (VOXTOURS Reise) – 15 Tage Erlebnisrundreise inklusive Aktivprogramm OHNE FLUG
Inhaltsverzeichnis:
1. Wichtige Hinweise zur ultimativen Erlebnisreise
1.1 Infos zu den Flügen
1.2 Ein- und Ausreise aus Venezuela
1.3 Klima
1.4 Geld & Nebenkosten
1.5 Post
1.6 Mail & Internet
1.7 Telefon
1.8 Zeitverschiebung
1.9 Strom & Aufladen von Akkus
1.10 Essen & Trinken
1.11 Wäschereien
1.12 Diebstahl
1.13 Wichtige Adressen und Telefonnummern
1.14 Sprache
1.15 Verhalten unterwegs
2. Grundsätzliches zum Standard der Reise
3. Anforderungen an die Teilnehmer/innen
4. Risiko
5. Notwendige Impfungen & Gesundheitstipps
5.1 Impfvorschriften und Impfempfehlungen
5.2 Wichtige Medikamente und weitere Gesundheitsratschläge
5.3 Höhenkrankheit (Soroche)
6. Ausrüstungsliste/ Vorschlag
7. Änderung im Reiseablauf
8. Verlängerungsmöglichkeiten
9. Kurzinformationen über Venezuela
10. Kleiner Sprachführer
1. Wichtige Hinweise zur ultimativen Erlebnisreise
1.1 Infos zu den Flügen
Du kannst Deinen Flug nach Caracas selbst buchen. Das Flughafenkürzel lautet CCS. Es gibt zahlreiche Fluggesellschaften, die nach Caracas fliegen. Du kannst mit fast jeder Fluggesellschaft fliegen. Ideal sind Iberia.com, AirFrance.de, TAP-Air-Portugal, Alitalia, Delta Airlines, American Airlines oder Lufthansa. Bitte beachte, dass die amerikanischen Airlines erst am späten Abend in Caracas ankommen.
Bei einer sehr frühen Buchung liegen die Preise bei ca. 650 EUR bis 800 EUR. Kurzfristige Buchungen hingegen kosten meistens 900 EUR bis 1000 EUR.
Um einen Überblick über alle Gesellschaften zu bekommen und den jeweils günstigsten Preis zu erhalten, bieten sich z. B. folgende Internetseiten an: www.opodo.de , www.flug.de oder www.statravel.de. Gelegentlich gibt es bei www.ltur.de preiswerte Flüge.
Bitte beachte auch die neuen Handgepäckbestimmungen, die besagen, dass keine Flüssigkeiten, dies gilt auch für Trinkwasser, mehr im Handgepäck sein dürfen.
1.2 Ein- und Ausreise aus Venezuela
Deutsche Staatsbürger benötigen zur Einreise nach Venezuela, für einen Aufenthalt von bis zu 60 Tagen, einen bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Bitte prüfen Sie rechtzeitig, ob Ihr Reisepass noch die entsprechende Gültigkeit aufweist. Bei der Einreise nach Venezuela erhalten Sie direkt nach Ankunft am Flughafen kostenlos ein Touristenvisum, welches 2 Monate gültig ist. Wer länger als 60 Tage im Land bleiben möchte, kann bei der Venezuelanischen Botschaft ein Visum beantragen.
Während des Hinfluges wird die international übliche Touristenkarte verteilt, welche vor der Einreise ausgefüllt und sorgfältig aufbewahrt werden muss. Das grüne Doppel muss bei der Ausreise wieder abgegeben werden.
Ein Impfpass wird nicht verlangt, Impfungen gegen Gelbfieber, Tetanus und Hepatitis A sind aber sehr empfehlenswert (wenn möglich, Impfpass mitbringen).
Bei der Ausreise wird eine Ausreisegebühr von z. Zt. ca. 75 USD fällig, welche bar vor Ort in USD oder Bolivars bezahlt werden muss und nicht im Reisepreis inbegriffen ist. In manchen Flugtickets ist die Ausreisegebühr bereits enthalten (abhängig von der Fluggesellschaft).
Bitte beachten Sie, dass bei Einreise über die USA seit 26.10.04 nur noch maschinenlesbare Pässe zugelassen sind.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, aktuelle Informationen erhalten Sie auch unter:
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Venezuela/Sicherheitshinweise.html#t8
1.3 Klima
Obwohl Venezuela mitten in der tropischen Klimazone liegt, findet man, abhängig von der Höhenlage, alle Klimatypen vom tropisch feuchten bis zum alpinen Klima. Jahreszeitliche Schwankungen unterscheiden sich weniger durch die Temperatur als durch die unterschiedlichen Niederschlagsmengen. Es gibt also keinen Sommer oder Winter, sondern nur Regenzeit oder Trockenzeit. Vorteil der Regenzeit ist es, dass hier alles üppiger gedeiht und sattgrün ist. Die Regenzeit ist nicht vergleichbar mit dem Monsum, es regnet immer nur ein paar Stunden pro Tag und nicht durchgängig. Im Großteil des Landes herrscht von Mai bis November Regenzeit und von Dezember bis April Trockenzeit. In der Trockenzeit kann es vorkommen, dass das Rafting nicht möglich ist, da die Wasserstände der Flüsse zu niedrig sind.
Das aktuelle Wetter finden Sie unter: http://www.wetteronline.de/include/frame_Venezuela_vor.htm
1.4 Geld
Die venezolanische Währung ist der Bolivar. Bitte nehmen Sie ausreichend US-Dollar in bar und kleinen Scheinen (10, 20 und eventl. 50 USD-Noten) mit. Bitte nehmen Sie keine EUR mit, da diese selten oder gar nicht gewechselt werden können.
Traveller Checks werden ebenfalls selten oder gar nicht gewechselt. EC-Karten und Kreditkarten funktionen oft nicht. Nehmen Sie diese bitte nur als Notversorgung mit. Nehmen Sie also bitte ausreichend Bargeld in US-Dollar mit.
Die Reiseleiter wissen, wo Sie das Geld wechseln können.
Die Höhe der Nebenkosten hängt stark von Ihren sonstigen persönlichen Ausgaben ab. Abgesehen von den 19 EUR pro Tag, können Sie mit ungefähr 150 bis 400 EUR rechnen. Nachfolgend können Sie hier ein paar Durchschnittspreise häufig benötigter Leistungen sehen:
Taxi (Stadt) |
1 – 5 USD (je nach Entfernung) |
Bier |
ca. 0,50 USD |
Cocktail |
ca. 1 – 2 USD |
Frische Säfte |
ca. 0,50 bis 1 USD |
Wasser 1,5 l |
ca. 0,50 bis 1 USD |
Kohlensäurehaltige Getränke |
ca. 0,50 USD |
Zigaretten |
ca. 0,80 bis 1,20 USD (je nach Marke) |
1.5 Post
Mit der Post ist das so eine Sache in Venezuela. Wenn man einen Brief oder eine Postkarte schreiben möchte, kann man diese am besten von Merida oder Caracas (Flughafen bei Abreise) aus versenden.
Postkarten und Briefe brauchen ca. zwei Wochen, es kann unter Umständen auch länger dauern.
1.6 Mail & Internet
Es gibt fast überall Internetcafés. Die Kosten liegen zwischen 0,30 und 0,50 USD pro Stunde. In Los Llanos besteht keine Möglichkeit ins Internetcafé zu gehen und in Playa Colorada ebenfalls nicht. Dort besteht jedoch die Möglichkeit, ca. 20 Minuten mit dem Bus nach Puerto La Cruz zu fahren, dort gibt es jede Menge Internetcafés.
1.7 Telefon
Es gibt fast überall Telefoncenter, oft auch an den Busbahnhöfen und Flughäfen. Ein Telefongespräch nach Europa kostet i.d.R. ca. 0,25 USD pro Minute, manchmal sogar nur 0,10 bis 0,15 USD pro Minute.
Deutsche Mobilfunkgeräte funktionieren teilweise in Venezuela (abhängig vom jeweiligen Gebiet, in dem man sich gerade aufhält).
1.8 Zeitverschiebung
Die Zeitverschiebung beträgt in der Winterzeit -5 Stunden und in der Sommerzeit -6 Stunden.
1.9 Strom & Aufladen von Akkus
Die Stromspannung in Venezuela beträgt 110V. Wenn Sie Ihre Akkus von Kamera o. ä. aufladen möchten, benötigen Sie einen Adapter (amerikanisches Steckersystem). Mit Adapter ist das Aufladen der Akkus fast während der gesamten Reise möglich.
1.10 Essen & Trinken
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten, die durch verunreinigte Speisen und Getränke übertragen werden. Leitungswasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung abgekocht werden. Fleisch- und Fischgerichte sollten nur gut durchgekocht und heiß serviert gegessen werden. Gemüse sollte immer gekocht und Obst geschält sein. Vorsicht auch bei rohen Salaten und Mayonnaise. Um bakterielle Infektionen zu vermeiden, sollte man auch auf den Verzehr von Mahlzeiten auf der Straße verzichten.
1.11 Wäschereien
In fast allen Orten gibt es Wäschereien, in denen man seine Wäsche für ca. 1,50 USD pro kg waschen kann.
1.12 Diebstahl
Für die meisten Einheimischen sind alle Touristen reich, denn sie kommen von weit her mit dem Flugzeug und verdienen an einem Tag meist mehr als Einheimische in einem Monat. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Diebstähle immer wieder vorkommen, die jedoch durch einige in ganz Lateinamerika geltende Vorsichtsmaßnahmen sehr verringert werden können.
Die größte Gefahr besteht in größeren Städten, wie z. B. Caracas.
Anbei einige der wichtigsten Verhaltensregeln:
Nachfolgend drei kleine Beispiele des unendlichen venezolanischen Einfallsreichtums:
1. Senf oder Ketchup-Trick
Sie werden mit Senf, Ketchup oder einer ähnlich klebrigen Flüssigkeit bespritzt. Eine freundliche, gut gekleidete Person tritt herbei und will Ihnen helfen. Sie nimmt Ihnen den Rucksack ab oder säubert Sie mit einem Taschentuch. Dabei verschwinden Teile Ihres Rucksacks oder Ihr Geldbeutel, welcher in der Jacke verstaut war.
2. Zeigen Sie Ihre Dollars - der Echeverry-Trick
Ein Polizist in zivil erscheint, zeigt eine gefälschte Polizeimarke und will Ihren Pass und bare Dollars sehen, um sie auf ihre Echtheit zu überprüfen, da angeblich viele falsche Dollars im Umlauf sind. Eine zweite Person, die zufällig auch dabei stand, zeigt freiwillig den Pesonalausweis und die baren Dollars. Sie beginnen, zu vertrauen, geben ebenfalls Pass und Dollar her. Der Polizist verschwindet mit dem Hinweis, in seinem Büro um der Ecke Pass und Dollars zu prüfen.
3. Chilenisches Paket
Neben Ihnen fliegt plötzlich Geld zu Boden. Eine freundliche Person meint, dass es Ihnen gehören könnte. Sie verneinen, der anderen Person gehört es auch nicht, also soll es zwischen Ihnen und der anderen Person geteilt werden. Sie begleiten die Person in eine dunkle Ecke, wo das Geld zwischen Ihnen und der anderen Person aufgeteilt werden soll, als plötzlich weitere Personen erscheinen und der Überfall beginnt.
1.13 Wichtige Adressen und Telefonnummern
Deutsche Botschaft:
Avenida Eugenio Mendoza (Principal de la Castellana) y Avenida José Angel Lamas, Edif. La Castellana, 10. Stock, La Castellana, Caracas
Tel.: +58 212 261 01 81, 261 12 05, 261 22 29261 32 53, 262 42 77
Fax: +58 212 261 06 41
1.14 Sprache
Die offizielle Landessprache in Venezuela ist Spanisch.
Die existierenden Indianersprachen werden nur noch sehr vereinzelt und unter den wenigen verbliebenen "indigenas" (Ureinwohnern) gesprochen.
Sprachkenntnisse sind keine Voraussetzung, da Sie eine deutsch- bzw. englischsprachige Reiseleitung haben, die Ihnen bei Verständigungsproblemen jederzeit behilflich sein kann. Wenn man jedoch etwas Spanisch kann, ist das oft sehr hilfreich.
Ohne Spanisch-Kenntnisse sollten Sie jedoch nicht alleine reisen, da Englisch meist nur in Reiseagenturen, Hotels oder am Flughafen gesprochen wird.
1.15 Verhalten unterwegs
Während einer internationalen Konferenz zum Thema „Reisen in Entwicklungsländern“ in Penang/ Malaysia wurde der sogenannte "Code of Ethics - Zwölf Tugenden zum Reisen" aufgestellt. Dieser wurde international verbreitet. Auch wir möchten Ihnen diese
Verhaltensempfehlungen nahe legen:
Code of Ethics - Zwölf Tugenden zum Reisen
1. Reisen Sie in einem Geist von Bescheidenheit und mit dem ehrlichen Wunsch, mehr über das Land und seine Menschen zu erfahren.
2. Respektieren Sie die Gefühle der gastgebenden Bevölkerung, um verletzendes Verhalten Ihrerseits zu vermeiden. Dies betrifft vor allem das Fotografieren.
3. Üben Sie sich in wirklichem Zuhören und Beobachten, anstatt nur zu hören und zu sehen.
4. Bedenken Sie, dass andere Völker oft andere Zeitbegriffe haben. Das heißt nicht, dass diese schlechter sind - nur eben anders.
5. Anstatt nur nach Traumstränden zu suchen, entdecken Sie die Bereicherung, die Sie - mit anderen Augen sehend - durch die Begegnung mit einer anderen Lebensweise erfahren.
6. Machen Sie sich mit den örtlichen Sitten und Gebräuchen vertraut - die Menschen werden Ihnen dabei helfen.
7. Anstatt nach westlicher Art auf alles eine Antwort zu haben, gewöhnen Sie sich an, selbst Fragen zu stellen.
8. Denken Sie daran, dass Sie nur einer von tausend Touristen im Land sind und beanspruchen Sie deshalb keine besonderen Privilegien.
9. Wenn Sie es im Urlaub wie zuhause haben wollen, ist es sinnlos, Ihr Geld für Reisen zu verschwenden.
10. Wenn Sie günstig eingekauft haben, bedenken Sie, dass dies nur möglich war, weil der Hersteller einen geringen Lohn dafür bekommen hat.
11. Machen Sie den Menschen in Ihrem Gastland keine Versprechungen, wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie Ihr Wort halten können oder wollen.
12. Nehmen Sie sich Zeit, um über tägliche Erfahrungen nachzudenken, dann vertiefen Sie Ihr Verständnis. Man sagt, "was Dich bereichert, kann andere ärmer machen und verletzen."
2. Grundsätzliches zum Standard der Reise
Sie werden an einer tollen und wunderschönen Reise teilnehmen, die Sie in eine andere Welt entführen wird und sich teilweise völlig abseits von „normalen Touristenwegen“ abspielt. Wir werden Ihnen Land & Leute sowie Flora & Fauna auf eine der natürlichsten, schönsten und abenteuerlichsten Art und Weise vorstellen.
Wir suchen auf dieser Tour bewusst den Kontakt mit der Bevölkerung, daher werden wir die Mahlzeiten nicht in „Touristenrestaurants“ zu uns nehmen, sondern bewusst in landestypischen Restaurants und Cafés mit typischem venezolanischen Essen und Getränken.
Die Busse, Jeeps und selbst die Flugzeuge entsprechen teilweise nicht dem europäischen Standard...aber trotzdem können Sie sicher sein, dass alle von uns beauftragten Unternehmen alle Zulassungen für den Transport von Touristen haben und somit strengen Sicherheitsbestimmungen unterliegen...auch wenn es rein optisch nicht immer den Augenschein macht. Wir werden während der Tour auch mit öffentlichen, lokalen Bussen fahren und auf den Einsatz von sog. Touristen- oder Komfortbussen verzichten, damit Sie die Möglichkeit haben, die Bevölkerung wirklich hautnah kennen zu lernen und nicht als isolierter Tourist. Mit dieser Reise möchten wir es Ihnen ermöglichen, in den Alltag der Venezolaner einzutauchen.
Mit etwas Toleranz, Verständnis und Geduld werden Sie Ihre abenteuerliche Reise durch Venezuela richtig genießen können. Bitte bringen Sie auch Verständnis für das etwas andere Verhältnis zum Lärm der Venezolaner auf. Es kann schon mal passieren, dass die ein oder andere Party direkt auf der Straße vor Ihrem Hotel stattfindet oder die Autohupen bis spät in die Nacht zu hören sind. Geduld ist oft bei Verspätungen von Bussen oder Flügen gefragt, regen Sie sich nicht auf, gehen Sie einen Kaffee oder eine Cola trinken und genießen Sie die Zeit, es bringt eh nix, da Verspätungen dieser Art in Südamerika normal sind. Die Uhren laufen hier eben ein wenig anders als in Europa.
Die Venezolaner sind ein offenes, aufgeschlossenes und freundliches Volk und stets hilfsbereit. Begegnen Sie den Venezolanern auf die gleiche Art und Weise.
Unsere örtlichen Reiseleiter leben seit vielen Jahren in Venezuela oder sind hier geboren. Sie arbeiten seit einigen Jahren für uns und sind ständig bemüht, Ihren Urlaub für Sie so angenehm und informativ wie nur irgend möglich zu gestalten. Wenn Sie irgendwelche Wünsche oder Anliegen haben, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an den jeweiligen Reiseleiter vor Ort. Teilen Sie Ihrem Reiseleiter auch mit, was Ihnen besonders gut gefallen hat oder was Sie für verbesserungswürdig halten. Nur so können wir unsere Tour für alle weiteren Reisenden verbessern. Wir möchten sicher sein, dass Sie mit Ihrer Reise hundertprozentig zufrieden sind.
3. Anforderungen an die Teilnehmer/innen
Allgemeines:
Komfortverzicht muss in Kauf genommen werden, Toleranz und Aufgeschlossenheit gegenüber den Ureinwohnern und Mitreisenden sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Sie müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Das hautnahe und wirkliche Erleben des Gastlandes steht dabei im Vordergrund. Geselligkeit und Gemeinschaftsgefühl werden bei uns groß geschrieben.
Ausrüstung:
Es ist keine besondere Ausrüstung notwendig. Eine kleine Ausrüstungsempfehlung finden Sie unter Punkt 6.
Infrastruktur etc:
Infrastruktur, Transport und allg. Serviceleistungen sind während dieser Reise absolut nicht mit europäischem Standard vergleichbar. Unterkünfte sind i.d.R. einfach und es handelt sich nicht um Komfortunterkünfte.
Körperliche Anforderungen:
Diese Reise ist so konzipiert, dass für die einzelnen Aktivitäten keine Vorkenntnisse nötig sind. Sie werden genaue Verhaltensanweisungen von den Guides erhalten. Alle Aktivitäten erfordern eine mittlere und durchschnittliche Kondition und körperliche Gesundheit. Das Rafting erfordert etwas Mut und eine gesunde Einschätzung der Sportart. Schwimmkenntnisse sollten in jeden Fall vorhanden sein. Auch der erlebnishungrige Anfänger kommt voll auf seine Kosten.
4. Risiko
Jeder Teilnehmer nimmt uneingeschränkt auf eigenes Risiko an der Reise teil und sollte Teamgeist mitbringen, in dem Bewusstsein auf „normalen Komfort“ zu verzichten. Bei Unfällen wird der Reiseleiter Sie in das nächst gelegene Krankenhaus bringen, was je nach Umständen auch einmal einige Stunden dauern kann.
Die Reiseleiter selbst sind natürlich in Erste Hilfe ausgebildet und haben entsprechende Hilfsmittel dabei, können aber außer bei kleinen Wunden nichts weiter unternehmen.
Alle entstehenden Kosten sind von jedem Teilnehmer selbst zu tragen. Dies betrifft neben allen notwendigen Transport-, Arzt-, Krankenhauskosten usw. auch die Kosten, die z. B. für den Reiseleiter entstehen, um den Verletzten ins Krankenhaus zu bringen und ihn danach zu betreuen (z. B. Hotel-, Transport-, Telefon- und Unterbringungskosten für den Reiseleiter).
5. Notwendige Impfungen und Gesundheitstipps
5.1 Impfvorschriften und Impfempfehlungen
Mit Ausnahme der Gelbfieberimpfung für Reisen in die Grenzgebiete zu anderen südamerikanischen Ländern bestehen für deutsche Staatsbürger keine Impfvorschriften für die Einreise nach Venezuela.
Impfungen gegen Gelbfieber (Rest des Landes) und Hepatitis A sind jedoch sehr empfehlenswert.
Bitte Impfpass mitbringen.
Spätestens zwei Monate vor Abreise sollten Sie die Wirksamkeit der bei uns geltenden Standardimpfungen überprüfen, da bei eventuell notwendigen Auffrischungen häufig relativ große Abstände zu Reise-Impfungen einzuhalten sind. Zu den erforderlichen Standardimpfungen gehören Tetanus, Polio und Diphterie.
Wir empfehlen Ihnen rechtzeitig vor Antritt der Reise eines der folgenden Tropeninstitute aufzusuchen, bei denen Sie ausführliche und aktuelle Informationen erhalten:
Für weitere Informationen empfehlen wir die Internetseiten:
5.2 Wichtige Medikamente und weitere Gesundheitstipps
Wichtig ist ein Zahnarztbesuch einige Wochen vor Abreise, denn es gibt zahlreiche Orte, an denen man sicher alles andere gern tun würde, als zu einem örtlichen Zahnarzt zu gehen.
Auch wenn man sich gut vorbereitet und alle empfohlenen Verhaltensregeln einhält, kann die ein oder andere Krankheit eintreten.
Häufig sind vor allem Erkältungskrankheiten infolge der häufigen Temperaturschwankungen oder Magen- und Darmerkrankungen. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen dringend, eine kleine Reiseapotheke mitzunehmen (siehe auch Ausrüstungsliste).
5.3 Höhenkrankheit (Soroche)
Wer in kurzer Zeit auf eine Höhe von über 3.000 m fährt oder dort landet, kann unter Umständen höhenkrank werden. Als Höhenkrankheit bezeichnet man einen Komplex von Symptomen, der bei Menschen auftritt, die sich in große Höhen begeben, z. B. beim Besteigen hoher Berge ab etwa 3.000 m. In Lateinamerika, wo zahlreiche große Städte wie La Paz, Cuzco oder Quito auf bis zu über 3000 m in den Anden liegen, ist die Höhenkrankheit, Soroche genannt, ein häufiges Problem.
Die Höhenkrankheit ist Folge einer Unterversorgung des Gehirns und anderer Körpergewebe mit Sauerstoff. Leichte Kopfschmerzen, Schlappheit und Müdigkeit sind Zeichen mangelnder Akklimatisierung. Diese Symptome vergehen nach einigen Tagen, da der Körper sich durch die Erhöhung der roten Blutkörperchen innerhalb weniger Tage an die neue Situation (Höhe) anpassen kann. Starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Atemnot, Appetitlosigkeit und Schlaflosigkeit sind Warnzeichen einer drohenden Höhenkrankheit. Es ist jedoch nicht davon auszugehen, dass Sie während Ihrer Reise mit den letzteren Symptomen Probleme bekommen werden.
Sobald Sie in Höhen von über 3.000 m kommen, empfehlen wir Ihnen generell viel Wasser oder Tee zu trinken, am besten mit Salz oder Zucker zubereitet. In den Anden wird als Mittel gegen Höhenkrankheit oft auch Kokatee (peruanisches Nationalgetränk) getrunken. Der Tee wirkt beruhigend, hält wach und stärkt die Sinne. Koka ist zwar der Grundstoff der chemisch aufbereiteten Droge Kokain, reiner Kokatee kann jedoch nicht abhängig machen und ist gesundheitlich absolut unbedenklich. Er hat auch keine berauschende Wirkung. Sollten Sie trotz dieser Vorbeugemaßnahmen ab 4.000 m erste Anzeichen von Beschwerden feststellen, können Sie als Prophylaxe Diamox oder Theophyllin einnehmen.
Quelle: http://de.wikipedia.org/Soroche
5.4 Malaria
Um das Malariarisiko richtig einzuschätzen, sollten Sie einen Tropenmediziner aufsuchen, um aktuelle und dem Zielgebiet spezifische Informationen für eine Malariaprophylaxe zu erhalten. Durch das Tragen langärmliger Kleidung, das Auftragen von Insektenabwehrmitteln oder Nelken- und Zedernölgemischen sowie das Nutzen von Moskitonetzen können Sie sich gegen Mückenstiche schützen. Auch soll der Verzehr von Knoblauch helfen.
6. Ausrüstungsliste/Vorschlag
Wir empfehlen folgende Ausrüstung mitzubringen, wobei immer gilt, so wenig wie möglich, so viel wie nötig:
7. Änderungen im Reiseverlauf
In der Regel wird die Reise wie im Angebot beschrieben durchgeführt. Wir behalten uns jedoch vor, die Reihenfolge und Abläufe der einzelnen Aktivitäten kurzfristig zu ändern. Aus Gründen höherer Gewalt, aufgrund des Wetters oder aus wichtigen, organisatorischen Gründen kann auch der Reiseverlauf oft erheblich geändert werden, auch wenn es dadurch zu einer geringfügigen Änderung bei den Leistungen kommt. Es kann auch vorkommen, dass eine entfallene Leistung nicht gleichwertig durch eine Alternativleistung ersetzt werden kann. Das kann Vorteile oder Nachteile haben. In jedem Fall steckt eine gute Portion Abenteuer und Erlebnis in dieser Reise. Abenteuerreisen können nicht perfekt geplant werden. Lassen Sie sich von unseren Profi-Guides überraschen, es ist eine wirklich wunderschöne Reise!
8. Verlängerungsmöglichkeiten
Sie möchten noch ein bisschen mehr von Venezuela sehen? Kein Problem. Gerne buchen wir Ihren Rückflug später. Viele Teilnehmer/innen der Reisegruppe verlängern vor Ort die Reise. Das vorherige buchen von Aktivitäten und Unterkünften ist ggf. nicht sinnvoll, denn so können Sie vor Ort spontan entscheiden, welche Region Sie noch bereisen möchten. Viele Kunden verlängern diese Reise um ein paar Tage an der Karibikküste, andere um ein paar Tage im Dschungel und manche starten eine kleine Rucksackrundreise. Wir raten Ihnen zu einer Verlängerung von 3 oder 7 Tagen. Eine feste Buchung von Anschlussprogrammen und Unterkünften schränkt die Flexibilität ein.
Mögliche Verlängerungen vor Ort:
9. Kurzinformationen über Venezuela
Allgemeiner Überblick:
Venezuela ist ein südamerikanischer Staat an der Karibikküste. Venezuela grenzt an die Staaten Brasilien, Kolumbien und Guyana. Die Hauptstadt von Venezuela ist Caracas. Venezuela hat 26.577.423 Einwohner.
Geographischer Überblick:
Venezuela ist fast 3 mal so groß wie Deutschland und hat eine ca. 2.800 km lange Küste. Von der Gesamtgröße sind ca. 39 % bewaldet, 20 % bestehen aus Wiesen- und Weideland, 4 % machen Felder und Ackerland aus.
Venezuela lässt sich in 4 Regionen einteilen: die Anden, die sich in einem breiten Ost-West-Bogen von der kolumbianischen Grenze entlang des Karibischen Meeres nach Osten erstrecken; die Orinoco-Ebenen (Llanos) im Zentrum; die Maracaibo-Tiefländer im Nordwesten, sowie das Hochland von Guayana im Südosten.
Venezuela ist außerdem das sechstgrößte Land Südamerikas. Es ist landwirtschaftlich so vielfältig wie kein anderer südamerikanischer Staat. Den stärksten Kontrast bilden die Wüstenlandschaften am Isthmus von Coro und die Sümpfe des Delta Amacuro, bzw. die schneebedeckten Berge der Cordillera de Mérida und die weiten Ebenen im Herzen des Landes.
Das Land kann auch in 6 geographische Großräume untergliedert werden: die venezolanischen Anden, die Llanos del Orinoco, der Maracaibo-See, das Bergland entlang der karibischen Küste, die venezolanischen Karibikinseln, sowie das Hochland von Guayana.
Bevölkerung:
Venezuela hat rund 26 Millionen Einwohner. Davon sind 67 % Mestizen, 21 % der Venezolaner sind rein europäischer Abstammung, 10 % afrikanischer und 2 % indianischer Abstammung.
96 % der Bevölkerung sind römisch-katholisch, rund 2 % protestantisch.
Ungefähr 85 % der Bevölkerung leben in den städtischen Gebieten im Norden des Landes. Im Gebiet südlich des Orinoco, das immerhin fast die Hälfte der Gesamtfläche einnimmt, leben nur 5 % der Einwohner.
Geschichtlicher Überblick:
In Venezuela lebten in vorkolumbianischer Zeit indianische Gruppen, nomadisierende Jäger und Sammler sowie Fischer und Bauern. Christoph Kolumbus erreicht auf seiner 3. Reise 1498 die östliche Küste Venezuelas und ging an der Mündung des Flusses Orinoco an Land. Es war das erste Mal, dass er und seine Mannschaft das amerikanische Festland betraten. Am 24. August 1499 folgte eine Expedition von Alonso de Ojeda und Amerigo Vespucci, die dem Land wegen der häufigen Verwendung von Pfahlbauten angeblich den Namen Venezuela (Klein-Venedig) gaben. Diese Theorie stammt aus Vespuccis Reisebericht Cuatro Navegaciones („4 Schifffahrten“) und ist auch allgemein bekannt, jedoch historisch nicht belegt. Die erste feste Siedlung der Spanier mit dem Namen Nueva Cadiz wurde 1522 gegründet, die heutige Hauptstadt Caracas wurde 1567 geschaffen. 1577 setzte die spanische Krone zur Verwaltung einen Gouverneur ein. Jedoch wurde die Kolonie im 16. und 17. Jahrhundert von den Spaniern eher vernachlässigt, da sie sich mehr auf das Gold aus anderen Teilen Amerikas konzentrierten. Der Anbau von Kakao, Zucker, Tabak, Kaffee und Baumwolle führte dazu, dass eine große Anzahl an Sklaven nach Venezuela gebracht wurden, die, nachdem die einheimische Kultur zu einem Großteil zerstört war, die Kultur in Venezuela nachhaltig beeinflussten. Im 17. und 18. Jahrhundert begann die Christianisierung indianischer Stämme durch Missionare der römischen Kirche. Das Land war politisch zunächst Bestandteil des 1535 gebildeten Vizekönigreichs Neuspanien mit seiner Hauptstadt Mexiko. 1777 entstand das Generalkapitanat Venezuela. Von 1797 bis 1821 gab es immer wieder Versuche, sich von der spanischen Herrschaft loszulösen, unter anderem durch Simón Bolivar, welches 1821 dann auch gelang. Venezuela wurde ein Teil der von Bolívar schon 1819 neu geschaffenen Republik Großkolumbien. Wenige Tage nach seinem Tod 1830 fiel Venezuela aus dieser Verbindung ab und erklärte sich für selbstständig. 1864 wurde Venezuela in eine Bundesrepublik umgewandelt. Es folgten noch eine Reihe Bürgerkriege und Revolutionen, die die politische Entwicklung des Landes ausbremsten.
Die ersten Jahre des 20. Jahrhunderts waren durch die Diktatur von Juan Vicnete Gómez bestimmt. Auf dessen Tod folgte eine teilweise Liberalisierung des Landes, unter anderem durch Eleazar López Contreras. Diese Politik wurde von Isaías Medina Angarita fortgeführt. So wurde im Juni 1941 die sozialdemokratische Partei Accíon Democrática (AD) und im Oktober 1945 die Kommunistische Partei legalisiert und im April eine Verfassungsreform durchgesetzt. Aufgrund einzelner Mängel, die die Regierung noch besaß, kam es von Seiten der Opposition und Teilen des Militärs am 18. Oktober 1945 zum Putsch gegen die Regierung Medina Angaritas. Die durch den Putsch an die Macht gekommene Regierung setzte die angestrebten Reformen sofort durch. So wurde am 14. Dezember 1947 zum allerersten Mal ein Präsident direkt vom Volk gewählt. Rómulo Gallegos sollte der erste gewählte Präsident werden. Allerdings blieb er nicht lange im Amt, denn kurz darauf kam es zu einem erneuten Putsch des Militärs.
Ab 1948 wurde Venezuela von einer Militärjunta geführt, von 1952 an unter Diktator Marcos Pérez Jiménez. Mit seinem Sturz 1958 wurde Venezuela eine Demokratie. Seitdem waren bis in die 1990er Jahre die beiden bestimmenden Parteien die sozialdemokratische Acción Democrática und die konservative COPEI, die auch die Präsidenten stellten. In der ersten Amtszeit von Carlos Andrés Pérez (1974 - 1979) stiegen die Einkünfte des Landes aus dem Erdölexport so rapide, dass das Land eines der wohlhabendsten Länder Südamerikas war. Durch den Verkauf von Erdöl hat Venezuela von 1973 bis 1983 rund 240 Milliarden Dollar eingenommen, die damit einhergehende Verteilungspolitik führte zur, für lateinamerikanische Verhältnisse, außerordentlich hohen politischen Stabilität des Landes.
Mit dem eklatanten Verfall des Ölpreises seit 1983 brachen diese Einkünfte jedoch weg und da es keine anderen Wirtschaftszweige gab, die die sinkenden Erdöleinnahmen zu kompensieren vermochten, führte dies gemeinsam mit den immer höher werdenden Auslandsschulden (1993: 45 Milliarden Dollar) zu einer anhaltenden Wirtschaftskrise. Der in der zweiten Amtszeit Carlos Andrés Pérez als Folge von Weisungen des Internationalen Währungsfonds begonnene Wirtschaftskurs führte im Februar 1989 zu Hungerrevolten, der sogenannten Caracazo, deren gewaltsame Niederschlagung offiziell 246, nach inoffiziellen Schätzungen weit über 1000 Menschen das Leben kostete. Nach zwei Putschversuchen im Jahre 1992, einem am 4. Februar durch Hugo Chávezu und einem am 27. November 1993, einem Volkswirtschaftsjahr mit Minuswachstum und der schlussendlichen Absetzung des Präsidenten durch den Obersten Gerichtshof wegen Veruntreuung und Korruption wurde Rafael Caldera 1994 Präsident. Bis 1998 gelang ihm zwar die politische Stabilisierung, der Wirtschaftskrise aber wurde auch er nicht Herr.
Am 6. Dezember 1998 wurde Hugo Chávez, der Gründer der Movimiento Quinta República und Führer zweier Putschversuche gegen die ehemalige venezolanische Republik, mit einem überraschenden Sieg (56 %) zum Präsidenten gewählt. Chávez ist ein Verfechter der Bolivarischen Revolution, seine erklärten Ziele sind der Kampf gegen Korruption, die Schaffung und Stärkung möglichst direkter Demokratie, sowie die nationale und ökonomische Unabhängigkeit. Nach der Ausarbeitung einer neuen „bolivarischen“ Verfassung und deren Annahme per Referendum, wurde Chávez im Jahr 2000 mit einer gegenüber 1998 sogar nochmals deutlich gestiegenen Mehrheit (60 %) bestätigt. Venezuelas Staatsbezeichnung lautet seitdem „Bolivarische Republik Venezuela“ und wird im Volksmund als „Fünfte Republik“ (quinta república) bezeichnet. Am 11. April 2002 kam es zu einem Putsch gegen die Regierung mit dem Ziel, Chávez zu stürzen. Trotz Unterstützung aller privaten Mediensender durch „politisch-parteiische Berichterstattung“ (venezolanischer Journalistenverband) und Schließung des einzigen staatlichen Senders Venezolana de Televisión, VTV (umgangssprachlich "Canal 8") durch die Putschisten, scheiterte der Umsturzversuch an den breiten Bevölkerungsmassen, die für ihren Präsidenten auf die Straße gingen und dem Militär, das dem Putschaufruf des Generalstabs nicht folgte. Die Putschisten blieben ungestraft oder gingen ins Exil. Die Vereinigten Staaten haben die Politik Chávez' wiederholt scharf angegriffen und öffentlich erklärt, die Opposition zu unterstützen. Da die USA aber einen Großteil ihres Erdöls aus Venezuela beziehen, pflegt die US-Regierung eine Politik der Zurückhaltung mit Kritik an Chávez. Venezuela ist im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern Lateinamerikas in der Lage, seine Auslandsschulden zu bezahlen und verfügt über keine Schulden beim Internationalen Währungsfonds oder der Weltbank. Daher ist Venezuela nicht gezwungen, sich dem Spardiktat des IWF zu unterwerfen. Ihm voran gingen "Streiks" bzw. Aussperrungen des Unternehmerverbandes. Beim staatlichen Erdölkonzern PDVSA kam es zu Sabotageaktionen und dem unerlaubten Fernbleiben von der Arbeit durch höhere Angestellte und Management. Da der vermeintliche "Streik" nicht einmal innerhalb der Gewerkschaft abgestimmt wurde, erkennt ihn nicht einmal die International Labar Organisation als Streik an. Hinzu kam auch ein sogenannter Steuerstreik des wohlhabenden Teils der Bevölkerung. Nachdem das zuständige Wahlamt festgestellt hatte, dass die notwendige Anzahl von Unterschriften (etwa 2,5 Mio) knapp erreicht worden wäre, erklärte Chávez, er würde sich diesem Referendum stellen. Aufgrund des bemerkenswert hohen Andrangs am Abstimmungstag kam es zu teilweise stundenlangen Wartezeiten und die Schließung der Wahllokale musste mehrfach, letztendlich bis Mitternacht, verschoben werden. Das Referendum bestätigte Chávez bei hoher Wahlbeteiligung (73 %) mit 59,25 % (knapp 5 Mio) klar im Amt. Die Opposition warf Chávez Wahlbetrug vor, aber eine von ihnen initiierte und von der Organisation Amerikanischer Staaten und dem Carter Center durchgeführte Nachzählung der Stimmen bestätigte das Wahlergebnis. Am 3. Dezember 2006 wurde Chávez bei den Präsidentschaftswahlen mit 62,89% der Stimmen aufs neue im Amt bestätigt. Es gab insgesamt 18 Kandidaten für das Amt. Der konservative Gegenkandidat Rosales, Führer der rechten Opposition gegen Chávez, musste mit 36,85% der Stimmen seine Niederlage eingestehen. Die Wahlbeteiligung war mit etwa 75% die höchste seit 1988.
Quelle: www.wikipedia.org
10. Kleiner Sprachführer
Deutsch |
Spanisch |
Guten Morgen |
Buenos días |
Guten Tag |
Buenas tardes |
Gute Nacht |
Buenas noches |
Auf Wiedersehen |
Hasta luego/ Ciao |
Bitte |
Por favor |
Danke |
Gracias |
Gern geschehen |
De nada |
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Wie heißt das auf Spanisch? |
Como se llama en espanol? |
Ich spreche kein Spanisch |
No hablo espanol? |
Sprichst Du Englisch? |
Hablas inglés? |
Wie heißt Du? |
Como te llamas? |
Wie alt bist du? |
Cuantos anos tienes? |
Entschuldigen Sie! |
Disculpe! |
Billig/ teuer |
Barato/ caro |
Wieviel kostet das? |
Cuanto cuesta eso? |
eins |
uno |
zwei |
dos |
drei |
tres |
vier |
cuatro |
fünf |
cinco |
sechs |
seis |
sieben |
siete |
acht |
ocho |
neun |
nueve |
zehn |
diez |
zwanzig |
veinti |
dreißig |
trenta |
vierzig |
cuarenta |
fünfzig |
cincuenta |
sechzig |
seisenta |
siebzig |
setenta |
achtzig |
ochenta |
neunzig |
noventa |
hundert |
cien |